Abschluss & Berechtigungen

Fachschule für Tischlerei

Am Ende der Fachschul-Ausbildung legen die SchülerInnen im Rahmen einer theoretischen und praktischen Abschlussarbeit ihre Kenntnisse dar. Das Abschlusszeugnis ist vergleichbar mit dem Gesellenbrief für den Tischlerberuf und ermöglicht den Einstieg in die Berufswelt.

Darüberhinaus stehen den Absolventinnen und Absolventen in der Folge mehrere, teils begünstigte Fortbildungsmöglichkeiten im österreichischen Bildungsangebot zur Verfügung, wie Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung. Durch den Besuch eines 2-jährigen Aufbaulehrganges kann die Reife- und Diplomprüfung abgelegt werden. Nach 2-jähriger Praxiszeit erwächst die Berechtigung zum Ablegen der Meisterprüfung für Tischler. Die erworbenen fachtheoretischen und wirtschaftlichen Kenntnisse stellen eine ausgezeichnete Vorbereitung zur Meisterprüfung dar.

Höhere Abteilung für Innenarchitektur

Mit dem erworbenen Reife- und Diplomprüfungsabschluss, welcher vergleichbar mit dem Gesellenbrief für den Tischlerberuf ist, steht unseren Absolventinnen und Absolventen eine Vielfalt an beruflichen Möglichkeiten - von technischen, konstruktiven bis zu gestalterischen Berufsfeldern, von der Planung über Handel bis zu Tätigkeiten im produzierenden Gewerbe und in einschlägigen Industriezweigen - zur Auswahl, wird ihnen die Tür zu einer weiterführenden Ausbildung an allen Fachhochschulen, Kollegs und Universitäten aufgestoßen, sind grobe Steine auf dem Weg zur selbständigen Unternehmensführung, zum Ingenieurtitel weggeräumt.
Nach 1-jähriger Praxis erwächst die Berechtigung zum Ablegen der Meisterprüfung für Tischler. Nach mindestens 3-jähriger Berufspraxis, die höhere Fachkenntnisse auf dem Fachgebiet voraussetzt, kann um die Verleihung des österreichischen Ingenieurtitels beim zuständigen Ministerum angesucht werden. Nach 3-jähriger, einschlägiger Praxis kann eine gewerbliche Berechtigung zur Führung eines Unternehmens im holzverarbeitenden Bereich erworben werden.