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Austauschprojekt
Tansania - momella

HTL IMST - AUFBRUCH ZU NEUEN UFERN
AUGUST 2018 - TANSANIA RUFT

Mit 60 Jahren verkaufte DDr. Christine Wallner ihre Villa in Wien und gründete in Tansania ihr Hilfsprojekt:

„Africa Amini Alama“ - wörtlich übersetzt: „Afrika, ich glaube an dich“.

Medizin, Bildung und Soziales sind die drei Eckpfeiler ihres sozialen Engagements vor Ort.
Jedes ihrer Projekte wird solange von ihrer Organisation unterstützt und betreut bis es von einem einheimischen Team selbständig und selbsterhaltend geführt werden kann. 

Frau Wallner weiß: „Wirkliche Veränderungen beginnen in der nächsten Generation, in jenen jungen Menschen, die gerade jetzt heran wachsen“.             

Der HTL Imst, der Abteilung Innenarchitektur unter der Leitung von AV DI Werner Mungenast, war es ein großes Anliegen, dieses mustergültige Vorhaben tatkräftig zu unterstützen.

Mag. arch. Daniel Steindl übernahm die detaillierte Organisation des Projekts, die Berufsschule für Tischler in Tansania mit der Technologie zweier moderner Holzbearbeitungsmaschinen, gesponsert von der Firma Felder, vertraut zu machen. 

FOL Tischlermeister Herbert Zangerl und DI Andreas Pfenniger brachten bei der Umsetzung dieses Projekts ihre wertvollen Erfahrungen ein, die sie bei dem von der Schule 2008 umgesetzten Hilfeprojekts „Bukalagi“ in Uganda gesammelt haben.
6 engagierte Schülerinnen und Schüler der 4AHIHR ergänzten das Team, das sich vom 16. August bis 10. September 2018 auf den Weg nach Tansania machte. 

Die Firmen des Kuratoriums der HTL, das Land Tirol sowie eine Anzahl weiterer Sponsoren haben durch ihre finanziellen Beiträge und Sachspenden die erfolgreiche Umsetzung der Hilfe vor Ort möglich gemacht.

Im Vorfeld hatten die SchülerInnen der HTL im Unterricht bei DI Pfenniger verschiedene Möbelstücke entworfen und Pläne gezeichnet, die mit den Lehrlingen des Fundi Centers - den Werkstätten des Hilfsprojekts Africa Amini Alama -  unter Verwendung der neuen Maschinen, umgesetzt wurden.

Für alle beteiligten Personen waren diese Wochen in Afrika von nachhaltiger Wirkung: Die Schönheit des Landes, die Möglichkeit, fremde Kulturen hautnah zu erleben, die Zusammenarbeit mit einheimischen LehrerInnen und Schülerinnen haben uns tief beeindruckt. Das engagierte Team sieht dieses Projekt nicht als einmalige Unterstützung, sondern möchte aktiv längerfristig Verantwortung übernehmen.