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Bukalagi PARTNERSCHULE UGANDA

Spendenbegünstigter Verein: "Bukalagi, Initiative der HTL Imst für SchülerInnen in Uganda" - SchülerInnen und LehrerInnen der HTL Imst haben gemeinsam mit den Schülern der Technical School ein Schulgebäude mit 3 Klassenzimmern errichtet. Die Technical School in Bukalagi liegt etwa 100 km von Kampala, der Hauptstadt Ugandas, entfernt und bildet Maurer, Tischler, Schneider und Schuster aus. Für diese Handwerker besteht in der Region großer Bedarf. 

UNSERE ZIELE

  • Überschaubare Strukturen schaffen, damit der Weiterbestand als Schulprojekt der HTL Imst gewährleistet ist.

  • Die Identifikation der SchülerInnen und LehrerInnen der HTL mit dem Projekt Bukalagi stärken, denn unser Besuch 2009 in Bukalagi ist für SchülerInnen und NeulehrerInnen schon sehr lange her und damit kein Teil der Schulrealität mehr.

  • Das Spendenaufkommen, welches nach Rolfs Tod leider abgenommen hat, zumindest stabil halten, damit wir unsere Kinder in Bukalagi nicht im Stich lassen müssen.

  • Zu den Strukturen war es ein besonderes Glück, dass unsere Kontaktperson in Bukalagi, Fr. John Paul Katwere, heuer von der Kirche einen Erholungsurlaub in Deutschland verbringen durfte. Gerne haben wir diese Gelegenheit genützt und Fr. John Paul in Jebenhausen bei Stuttgart besucht.

Gemeinsam wurde je eine verantwortliche Personengruppe in Uganda und hier zusammengestellt. In Uganda bestehend aus den Schulleitern den Schulen, wo wir Kinder unterstützen, dem für die Schulen verantwortlichen Pfarrer in Bukalagi und als Kontrollstelle vor Ort Fr. Ssekyewa Joseph von der Diözese in Mityana. Damit hatten wir Grundlagen für die Statuten und mit der Vereinsgründung haben wir unserem Projekt auch einen rechtlichen Rahmen gegeben. Damit wird Ihre Spende schon bald steuerlich absetzbar. Zur Identifikation haben wir bei allen Veranstaltungen der HTL Imst immer einen Stand wo wir Gäste und auch alle Personen in unserer Schule über das Projekt informieren.

Bei diesen Gelegenheiten Elternsprechtag, Tag der Offenen Tür oder Techniktag arbeiten wir auch am Spendenaufkommen. Besonders die heurige Weihnachtsaktion war ein schöner Erfolg. Die Idee war, die Welt mit Schulbildung in Afrika aus der Schieflage zu bringen. Auch können wir immer wieder die Maturantinnen und Maturanten gewinnen, einen Teil ihres Maturaballerfolges zu spenden.

Wie wichtig, die klaren Strukturen sind hat sich mittlerweile schon bewiesen. Im Herbst 2015 wurde Fr. John Paul versetzt und Fr. Paul Kayingo ist neuer Ansprechpartner in Bukalagi. Von allen Seiten unterstützt funktioniert das Übermitteln der benötigten Nachweise für die Verwendung der Spendengelder weiterhin einwandfrei.

Wir waren in Bukalagi

Doch --- das kann nicht das Ende gewesen sein.
Wir waren in Bukalagi und haben dort gearbeitet, gelebt und viel erreicht - ein tolles Schulgebäude natürlich - aber vor allem Freunde gefunden. Freunde, deren Leben und Arbeit wir hautnah kennenlernen durften.

TEAM - Bau Schulgebäude | Projekt Bukalagi, Uganda | HTL IMST

Zum Beispiel Father Joseph, der Pfarrer von Bukalagi, bei ihm haben wir gewohnt. Er ist neben seinen Aufgaben als Seelsorger zuständig für das Wohl der Schüler und Eltern in Bukalagi. Das sind andere Bedürfnisse als wir es uns hier vorstellen können: viele Kinder können, obwohl die Primary School kostenlos ist, diese nicht besuchen, weil sie einfach kein Geld für das Mittagessen, das Schulmaterial und die Kleidung haben.

Die dringend notwendige Berufsausbildung ist für viele überhaupt unmöglich, weil alle weiterführenden Schulen Schulgeld verlangen. Er hilft wo er kann, aber auch die Pfarre hat nur bescheidene Möglichkeiten.

Und Father Emmanuel, auch er wohnte bei uns in der Pfarre Bukalagi, er ist unter anderem zuständig für die Waisenkinder. Mehr als 50% der Bevölkerung Ugandas ist unter 14, nicht nur wegen der hohen Geburtenrate, nein vor allem weil eine ganze Generation, die der Eltern, von AIDS durchseucht ist, und viele bereits gestorben sind. Übrig sind manchmal noch die Großeltern, die sich mehr schlecht als recht um ihre Enkelkinder kümmern.

Fr. Emmanuel organisiert Unterkünfte, wo zumindest manchmal eine Hilfe vorbeischaut, Schweine, Ziegen und Kühe um den Lebensunterhalt bestreiten zu können, einen kleinen Acker, um den Anbau von Bananen zu ermöglichen. 14-jährige Kinder müssen in diesen armseligen Hütten auf ihre kleinen Geschwister aufpassen und sind völlig auf sich allein gestellt. Berufsausbildung unmöglich, Lebensperspektive gleich null. Wie er diesen Kindern wenigstens das Nötigste ermöglichen kann, ist seine tägliche Sorge.

Wir konnten und wollten vor diesen Tatsachen die Augen nicht verschließen und ein Wunsch reifte schon in Uganda in allen von uns: irgendwie muss das Projekt Bukalagi weitergehen. Noch ein Schulgebäude? Nein, das ist wohl nicht mehr notwendig.

ABER: Unsere Freunde Father Emmanuel und Father Joseph bei ihrer Arbeit zu unterstützen, das können wir, das ist überschaubar und machbar. Dafür wollen wir Freunde und Unterstützer gewinnen.

DAS ETWAS ANDERE GESCHENK

Für Spender/-innen besteht die Möglichkeit, zu besonderen Anlässen wie Weihnachten, Geburtstage, ... einen GUTSCHEIN über die gespendete Summe als Geschenk zu überreichen.

Kontakt:
Isabella Stocker
HTL Imst, Brennbichl 25, 6460 Imst
Tel.: 05412/66388-15
E-Mail: isabella.stocker@htl-imst.at

Spendenkonto
Bukalagi
IBAN: AT47 5700 0300 5311 4480
HYPO TIROL BANK

Spendenbegünstigung für mildtätige, Entwicklungs- und Katastrophenhilfe-Einrichtungen
gem. § 4a, Abs. 2 Z.3 lit. a bis c EStG

Wir bitten um Ihre Unterstützung

Die Erfahrungen während des gemeinsamen Bauprojektes haben viele von uns so bewegt, dass wir den jungen Menschen in Bukalagi gerne auch weiter helfen möchten.

Die Menschen in diesem bäuerlichen Gebiet sind arm, vermehrte Trockenheit und Ernteausfälle verschärfen die Lebensbedingungen, zudem gibt es eine Unmenge von Waisenkindern. Der Schulbesuch - die Chance auf eine bessere Zukunft - scheitert oft an den finanziellen Möglichkeiten.

Deswegen haben wir den Verein "Bukalagi, Projekt der HTL Imst für SchülerInnen in Uganda" gegründet, der aus LehrerInnen, SchülerInnen und Interessierten besteht. So wollen wir weitere Hilfe für die Kinder der Region Bukalagi ermöglichen.

wie wir helfen

Für jedes Trimester, also am:

  • 1. April, 1. August und 1. Dezember

überweisen wir immer € 1.600.

Das sind in Summe € 4.800 im Jahr.

Mit Daueraufträgen können wir davon ca. € 3.800 abdecken, den Rest bezahlen wir aus den Einmalspenden, die vor allem durch besondere Aktionen eingehen: Maturaballspenden unserer AbsolventInnen, Weihnachtsaktionen, Spendenaktion am Tag der offenen Tür und manche SpenderInnen stellen auch besondere Anlässe unter das Thema Bukalagi und lukrieren damit Spenden für das Projekt. 

50 % des Spendengeldes geht an die Primaryschool (80 SchülerInnen) und 50 % gehen an die Secondary und Technical School (ca. 30 SchülerInnen). 

Sie sehen wie ausführlich die Abrechnung erfolgt, auch die Noten der einzelnen Kinder sind vermerkt.

TEXTE VON SCHÜLERINNEN

Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, sehe ich Armut.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, entdecke ich Reichtum.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, spüre ich Trockenheit.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke,rieche ich Fruchtbarkeit und Regen.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, wittere ich Gefahr.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, spüre ich Sicherheit.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, überfällt mich Einsamkeit.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, denke ich an Freunde.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, fürchte ich um die Zukunft dieser Menschen.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, bewundere ich, dass sie mit Geschicklichkeit und Fantasie Probleme einfach lösen.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, denke ich an Freiheit und Glauben.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, fürchte ich die Gefangenschaft.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, fasziniert mich die Kunst ein Leben ohne Technik und industrielle Entwicklung zu leben.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, sehe ich Armut, entdecke ich Reichtum.
Manchmal, wenn ich an dieses Land denke, ...
Immer, wenn ich an dieses Land denke, erinnere ich mich an eine wunderschöne Zeit. Und wenn ich in Zukunft an Afrika denke, erwachen die Erlebnisse wieder, die ich nie vergessen werde.

(Cindy Müller)

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Man sieht es oft und man lann sich gar nicht vorstellen, dass es in Afrika so gut wie nicht existiert.

Eine Selbstverständlichkeit, nur ein Anruf und einige Tage später steht es da und pumpt den Beton in die Schalung.

C20/25/XD3/XM1/XF4/F45/GK32/SB/PB und was man noch alles dazuschreiben kann, um Beton zu beschreiben.

Ja so ist es, Mischwagen gibt es leider keine. Dafür einen LKW mit feinem Sand, einen mit grobem Sand und einen mit Steinen (Durchmesser zwischen 10 und 150 mm), etliche Säcke Zement und einen Pickup mit vollen 20-Liter Kanistern Wasser - Vorstufen für den zum Schulbau benötigten Beton. Zum Mischen noch drei Schaufeln und zwei starke Freiwillige. Dann geht's endlich los. Den Sand und den Zement mischen, ausbreiten, Steine darauf, Wasser dazu und dann die aufgestauten Kräfte einsetzen und reinhauen bis die Schaufeln brechen.

Verdichten mit der Rüttelflasche? Keine Chance! Händisch geschieht das, sind ja nur ca. 6 m³ Beton.

Jetzt weiss ich schon meine Aufgabe nach der HTL: Ich eröffne ein Betonwerk, und weil das Mischen mit der Hand so leicht und schnell geht, gibt's bei mir dann "Rabanser handgemischter Beton".

(Josef Rabanser)

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Wir hatten ein Ziel!
Unsere Aufgabe war ein Haus zu bauen.
Der Zeitplan gab vor, dieses gemeinsam in vier Wochen fertigzustellen.
Unser Ziel haben wir erreicht!
Auf dem Weg dorthin hatten wir zwar das Ziel vor Augen,
doch am stärksten bewegte uns
das MITEINANDER.
Ich lernte wieder, dass nicht das Ziel allein wichtig ist, sondern der Weg dorthin.
Zeit mit den Menschen zu verbringen und miteinander etwas zu schaffen!

(Sandra Sailer)

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Gastfreundschaft und Freundlichkeit haben mich überwältigt. Unsere Ankunft feierten die Menschen aus Bukalagi, sie freuten sich und liesen uns das auch spüren. Jeder wollte uns die Hand geben, uns begrüßen. Aus ihren Blicken strahlte Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen und große Dankbarkeit. Trotz der Armut und des einfachen Lebens bereiteten uns die Ugandesen ein großes Fest mit Köstlichkeiten, mit Musik und Tanz. Viele teilten mit uns ihr Essen, obwohl sie selbst nicht viel mehr hatten.

Alle wollen mit uns in Kontakt bleiben und hoffen auch uns wiederzusehen. Eine Lebenserfahrung die mir zeigte, dass man mit weniger noch mehr geben kann, und wenn es nur Kleinigkeiten sind.

(Tobias Marte)