Neue Möbel für die Städtische Galerie Theodor von Hörmann und für das Museum im Ballhaus
Neue Möbel für die Städtische Galerie Theodor von Hörmann und für das Museum im Ballhaus
Im Rahmen der Ausstellung „Am Wegesrand“, die in Kooperation mit den Tiroler Landesmuseen realisiert wird, entstand eine besondere Zusammenarbeit zwischen der Stadt Imst und der HTL Imst. Schüler:innen der HTL entwickelten und fertigten neue Sitzmöbel für die Städtische Galerie Theodor von Hörmann sowie für das Museum im Ballhaus. Die Möbel bereichern in Zukunft die beiden Kultureinrichtungen.
Im Zuge eines Wettbewerbs präsentierten die Schüler:innen ihre Entwürfe vor einer Fachjury. Die Entscheidung fiel angesichts der Vielzahl an kreativen und hochwertigen Ideen nicht leicht. Ausgewählt wurden schließlich eine Bank und ein Sessel, die nun in den beiden Kultureinrichtungen zum Einsatz kommen werden.
Theodor von Hörmann und seine Zeit als Inspiration
Die Auseinandersetzung mit dem Leben und Wirken Theodor von Hörmanns bildete die inhaltliche Grundlage für die Gestaltung der neuen Möbel. Seine Lebenszeit, sein künstlerischer Weg sowie die Epoche des ausgehenden 19. Jahrhunderts dienten den Schüler:innen als Inspiration. Historische Bezüge wurden aufgegriffen und in zeitgemäße Gestaltung übersetzt. Die ausgewählten Entwürfe wurden anschließend in den Werkstätten der HTL Imst umgesetzt. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie durch die Verbindung von Bildung und Kultur neue kreative Impulse entstehen können.
Kulturreferentin Barbara Hauser zeigt sich von der Kooperation begeistert:
„Als Kulturreferentin und Lehrerin freut es mich ganz besonders, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit der HTL Imst umsetzen konnten. Die Schüler:innen haben mit viel Kreativität, Engagement und handwerklichem Können beeindruckende Ergebnisse geschaffen. Es ist schön zu sehen, wie junge Menschen ihre Ideen einbringen und einen nachhaltigen Beitrag für unsere Kultureinrichtungen leisten.“
Mit der dauerhaften Übernahme der Möbel in die Städtische Galerie Theodor von Hörmann und das Museum im Ballhaus bleibt das Projekt weit über die Ausstellung hinaus sichtbar.
Über die Ausstellung
In der Ausstellung „Am Wegesrand“ setzen sich vier zeitgenössische Künstler:innen mit Hörmanns Werk und Kunstverständnis auseinander. In Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation, Bildhauerei und Musik treten sie in einen Dialog mit seinem OEuvre und eröffnen neue Perspektiven auf sein Schaffen. „Am Wegesrand“ macht sichtbar, wie sich die Wege der Kunst – verschlungen, fragmentarisch oder erhellend – kreuzen, fortsetzen und immer wieder neu erschließen. Eine Ausstellung in der Reihe „Ferdinandeum unterwegs“.