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Planspiel Wildbach- und Lawinenverbauung

05.12.2019

SchülerInnen der HTL-Imst versetzten sich in die Situation von Ingenieuren, Bürgern, Betroffenen und Politikern: Die Sektion Tirol der Wildbach- und Lawinenverbauung (kurz WLV) führte ein Planspiel mit den beiden 4. Klassen der Abteilung Bautechnik durch.

Die Aufgabe war, für ein Simulationsdorf, welches verschiedenen Naturgefahren ausgesetzt ist, Schutzmaßnahmen zu finden. Dazu wurde vorerst in Teams zu den jeweiligen Naturgefahren Steinschlag, Hochwasser, Lawinen und Muren beraten. Unabhängig voneinander sollte jedes Team eine eigene kostengünstige Lösung finden. Dies stellte sich als nicht so einfach heraus! Doch die anwesenden Experten der WLV standen beratend zur Seite. So wurden viele Ideen gesammelt und gemeinsam mit der WLV wurde abgeschätzt ob die geplanten Maßnahmen in der Realität so überhaupt funktionieren würden.

Zum Abschluss wurde von jeder Gruppe ein Teammitglied in den Gemeinderat entsandt. Dessen Aufgabe war es, ein Maßnahmenpaket zum Schutz des Simulationsdorfes zu beschließen. Wie in der Realität, war das Gemeindebudget sehr knapp. Somit wurde heftig diskutiert und beraten. Beispielsweise beim Thema Hochwasserschutz: Dieser könnte mit nur 4 Budgetpunkten umgesetzt werden. Daher konnte hier sehr schnell eine Übereinstimmung erzielt werden. Doch bei anderen Gefahren, welche oft mehr als 10 Budgetpunkte für Schutzmaßnahmen benötigten, war keine Lösung in Sicht. Schließlich, nach langem Diskutieren und einigen Änderungen, schaffte es der Gemeinderat doch noch Schutzmaßnahmen, welche im Rahmen des Budgets lagen, zu beschließen.

Reaktionen von SchülerInnen:

Wir wurden mit den Gefahren konfrontiert und mussten uns entsprechende Maßnahmen überlegen. Dies war sehr aufregend und interessant.

Alle waren motiviert und stets bei der Sache.

Besonders spannend fand ich die Gemeinderatssitzung.

Die Mitarbeiter der WLV haben das Ganze sehr realistisch gestaltet.

Es war interessant zu sehen wie viele Faktoren man beachten sollte und wie viele verschiedene Möglichkeiten es dafür gibt.

Ich habe mich bisher noch nie so intensiv mit dem Thema Gefahrenzonen befasst.

Es war sehr spannend zu sehen, wie viel Planungs- und Managementaufgaben nötig sind, bis eine Lawinenverbauung entsteht.

Vielen Dank an die Wildbach- und Lawinenverbauung für diesen unvergesslichen Vormittag.