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Abschluss & Berechtigungen

Reife- und Diplomprüfung

Die Ausbildung in der Bautechnik dauert 5 Jahre. In den ersten 3 Jahren wird Bautechnik allgemein als Grundlage vermittelt. Im 4. und 5. Jahrgang erfolgt die Vertiefung in den Ausbildungsschwerpunkten Hochbau, Tiefbau oder Holzbau.

Im 5. Jahrgang werden Projekte in Teamarbeit erstellt. Die Teams von 2 - 3 SchülerInnen bekommen neben der Bautechnikausbildung auch Soziales Lernen, Persönlichkeitsbildung, Kooperation und Teamfähigkeit vermittelt. Somit wird das richtige Auftreten und Präsentieren von Projekten erlernt.

Das Jahr wird abgeschlossen mit dem Jahreszeugnis des 5. Jahrgangs. Im Anschluss daran beginnt die Phase der Reife- und Diplomprüfung.

SCHRIFTLICH

  • DIPLOMARBEIT
  • KLAUSUREN
    Deutsch und/oder Englisch (je 5 Stunden)
    Mathematik (5 Stunden)
    Fachtheorie (5 Stunden)

MÜNDLICH 


  • Prüfung in einem Wahlfach
  • Schwerpunktfach aus der Diplomarbeit
  • Prüfung in einer Sprache, wenn nicht schriftlich gewählt

PRÜFUNGSZEUGNIS

Mit dem Abschluss erhält man das Reife- und Diplomprüfungszeugnis. Dieses beinhaltet die Studienberechtigung für Universitäten und Fachhochschulen, die allgemeine Reifeprüfung und die Diplomprüfung, die für die Berufsausbildung/ Fachkompetenz steht.


Abschluss & Berechtigungen

Berechtigung zum Studium an einer technischen Universität sowie der allgemeinen Universität zum Studium aller anderen Fachrichtungen. Bei facheinschlägigen Studien (Architektur und Bauingenieur) werden Fachkompetenzen anerkannt und Prüfungen können schneller absolviert werden. Man kann somit bis zu einem Jahr einsparen.

Anerkennung der beruflichen Qualifikation in der EU gemäß Anhang III der Richtlinie 2005/36/EG

  • nach 5 Schuljahren REIFE- und DIPLOMPRÜFUNG
  • abgeschlossene Berufsausbildung mit EU-DIPLOMNIVEAU
  • Studienberechtigung für UNIVERSITÄTEN und FACHHOCHSCHULEN
  • Anrechnung von Fachkompetenzen im Studium
  • nach 3 Jahren Praxis: Standesbezeichnung INGENIEUR auf Antrag
  • Berechtigung zum Betreiben eines technischen Büros nach 6 Jahren Berufspraxis
  • Entfall von Prüfungsteilen (Modul 1) bei der Baumeister- und Zimmereimeisterprüfung

Lehrplan

Der aktuelle Lehrplan seit 2011 umfasst Fächerbündelungen in den Bereichen Naturwissenschaft, Physik und Chemie, ein Fächerbündel in Geschichte und Geografie, sowie neue Fächerbündel im Bereich des fachtheoretischen Unterrichts wie zum Beispiel:

  • Baukonstruktion mit Technologie und Bauphysik
  • Tragwerke mit Statik, Stahlbetonbau, Stahl- und Holzbau
  • Baubetrieb mit Kenntnissen im Baurecht, Baumanagement, Ausschreibung und Vergabe, SIGE-Planung, Qualitätsmanagement
  • Darstellung und Gestaltung mit Darstellender Geometrie, Konstruktionsübungen, Freihandzeichnen, Digitalem Zeichnen/CAD
  • Infrastruktur mit Grundkenntnissen im Vermessungswesen, Siedlungs- und Wasserbau,
    Straßenbau, Grundbau, Brückenbau usw.
  • Bauplanung und Projekt mit Entwurf, Einreichplanung, Polier- und Detailplanung, Modellbau und Visualisierung
  • praktischer Unterricht im Bereich Maurerei, Zimmerei und Baunebengewerbe, wobei in Zukunft verstärkt auf die Ausbildung zum Bauleiter Wert gelegt wird.
  • im Hochbau: Hochbautechnologie mit Niedrigenergiebauweise und Sanierung, im Tiefbau: Ingenieurbau mit Wasserbau und Brückenbau, im Holzbau: mit Holzbautechnologie, Bauentwurf und Montagetechnik.

Das Fach „Soziale Kompetenz und Persönlichkeitsbildung (SOPK)" soll Gewalt, Mobbing, Pubertät, Klassengemeinschaft und vieles Andere behandeln.